(MzF) Iran - Schwule lassen sich umoperieren und der Todesstrafe zu entgehen.

Auf der Berlinale werden vier Dokumentarfilme über den besonders dramatischen Umgang mit Schwulen und Lesben in Ländern wie der Türkei, Pakistan, Russland und dem Iran gezeigt.
Es ist wirklich unglaublich traurig, was dort geschieht. Da werden in Iran Schwule (keine Transsexuellen) zu Frauen umoperiert um der Todesstrafe zu entgehen. Und meist endet diese "Therapie", wie man so was wohl offiziell nennt, dann letztendlich auf dem Strich. Aber auch in Pakistan, Russland aber auch in der Türkei sieht es da kaum humaner aus.

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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Es ist wirklich unglaublich traurig, was dort geschieht. Da werden in Iran Schwule (keine Transsexuellen) zu Frauen umoperiert um der Todesstrafe zu entgehen."

Es scheint ein weltweites Bewusstseinsproblem zu sein, dass Menschen immer noch an einem Weltbild festhalten, das einen Penis und das Fehlen des gleichen als geschlechtsbestimmend annimmt (entgegen jeder wissenschaftlichen Logik). In der Tat ist dieser Irrglaube nicht nur im Iran verbreitet, sondern auch immer noch Gedankenmodell für Regelungen im sogenannten "christlichen Abendland" - beispielsweise geht ja auch das Transsexuellengesetz in Deutschland von genau der selben Paradoxie aus. Wenn hier geschreiben wird, im Iran werden Schwule zu Frauen operiert ist das so nicht richtig. Richtiger wäre es, hier davon zu sprechen, dass Schwule hier zu Männern ohne Penis operiert werden - schliesslich ist das geschlechtsbestimmende Organ des Menschen das Gehirn. Solange hier LÄnder wie z.B. Deutschland weiterhin die selbe Logik anwenden, wie im Iran, und damit massive Menschenrechtsverletzungen zu begehen (indem sich in Deutschland beispielsweise transsexuelle Mädchen, die mit einem Penis und Hoden geboren wurden, als Junge mit "Geschlechtsidentitätsstörung" bezeichnen lassen müssen), ist die Entrüstung über das, was im Iran geschieht, auch nur eine Variante von Heuchelei. Bevor hier mit dem Finger auf andere Länder gezeigt wird, sollte ein sich so zivilisiert gebendes Land wie Deutschland sich einmal überlegen, wie diskriminierend udn menschenverachtend hier mit transsexuellen Menschen umgegangen wird, indem man ihre Existenz weiterhin leugnet. Wenn in einem Land wie Deutschland abgestritten wird, dass es Mädchen gibt, die mit Penis und Hoden geboren werden und Jungs, die mit einer Gebärmutter auf die Welt kommen, dann würde ich sagen: Es wird Zeit, hier einmal die eigenen Fehler zu erkennen.

borgstede hat gesagt…

transgender und transsexualität sagt nichts über die sexuellen vorlieben der betroffenen aus. und homosexualität, also die gleichgeschlechtliche liebe hat nichts mit transsexualität zu tun. nur mal zur klärung der begriffe.

und wenn man homosexuellen männern ihres sexualorgans beraubt, dann ist das ein schlimmes verbrechen an der liebe und der menschlichkeit. tragisch, wenn man dann auch noch meint, dass es dafür eine rechtfertigung geben könnte.

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