Zitat aus der Grußbotschaft zur Eröffnung der 23. ILGA Weltkonferenz in Genf:
„... Seine Heiligkeit ist tiefst besorgt über die Berichte von Gewalt und Diskriminierung gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender Personen.
Seine Heiligkeit missbilligt jegliche Gewalt und Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Gender und fordert nachdrücklich Respekt, Toleranz und vollständige Anerkennung der Menschenrechte für alle.“
(Genf, 30. März 2006, Mr. Kelsang Gyaltsen, Envoy of H.H. The Dalai Lama)
Naja, ist schon ein paar Wochen her und für viele wird die Message nicht gerade neu sein. Aber ich hatte das noch nicht mitbekommen. Und vielleicht geht das ja auch dem ein oder anderen Besucher von meinem Blog so.
Mir war das auf jeden Fall sehr wichtig und ich bin irgendwie schon gerührt und fühle mich auch persönlich angesprochen.
Vielleicht auch, oder gerade weil ich eine solche Botschaft schon auch gerne von Seiten der offiziellen katholischen Kirche und der bundesdeutschen Politik gehört hätte. Sicher, zum CSD und anderen Großveranstaltungen finden sich immer wieder, auch namhafte Politiker und Offizielle ein. Aber wie glaubwürdig ist das? Zumal Aussagen und persönliches Handeln dann oft nicht in die gleiche Richtung weisen. Ich denke da auch an den ein oder anderen von denen durchaus bekannt ist, dass sie nicht hetero sind.
Toleranz fängt, meiner Meinung nach, beim Respekt und der Anerkennung der eigenen Persönlichkeit an. Wer selbst noch nicht mal zu seinen eigenen Neigungen stehen kann, wird dann das wohl kaum für andere tun können.
Die Diskussionen im italienischen Parlament sind zwar albern und kindisch, aber immerhin hat Italien eine offizielle Transgender-Abgeordnete. Da werden wir hier wohl noch lange drauf warten können. Was aber noch lange nicht bedeuten muss, dass im deutschen Parlament nur Heteros sitzen, die ausschließlich Blümchensex betreiben. Wenn das Parlament wirklich die Bevölkerung repräsentiert, dann müssten da schon einige Transgender, Homosexuelle, Lesben und auf jeden Fall auch einige Transvestiten und Fetischisten darunter sein – das ist natürlich meine persönliche Meinung.
Ich wünsche mir nur, dass eine Leitfigur, wie der Dalai Lama, auch für unsere Offiziellen, Politiker und Kirchen einen Anstoss geben kann. Und dass sich die mehr öffentliche Personen oder Einrichtung glaubwürdig gegen Gewalt und Diskriminierung gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender Personen stellen – auch wenn gerade mal kein Wahlkampf ist.
Hier ist übrigens die offizielle Seite des Dalai Lama.
Und weiter Infos findet man auf deutsch im allseits beliebten Wikipedia.
akuelle news, infos, tips, links - alles was mir zu den themen transgender, transvestit, transsexuell, intersexuell, drag, queer und mehr zwischen die finger kommt. der blog wird von der macherin des genderguide gemacht, meine persönliche meinung mit eingeschlossen;-)
Warum Männer ein Kleidchen tragen – ein Interview mit Grayson Perry, bedeutender Künstler, Transvestit und passionierter Motorradfahrer
Weltberühmt wurde der britische Künstler G. Perry, als er 2003 den renommierten Turner Preis erhielt. Und den hat er als das kleines Mädchen Claire, mit Schleifchen im Haar und in seinem schönsten Kleidchen entgegen genommen.
Was für eine Aufregung – „Der erste Transvestit, der diesen wichtigen Kunstpreis erhält...“ und ähnlich ging das durch die Presse. Naja, den Briten gesteht man das irgendwie eher zu. Obwohl, da wurde auch vermutet, dass man mit dem exzentrischen Künstler auch gezielt mehr Aufmerksamkeit erreichen wollte.
Auf jeden Fall war das gut für alle Transvestiten dieser Welt. Plötzlich ist da jemand, der als Künstler für seine Leistungen ausgezeichnet wird und gleichzeitig offen zu seinen Neigungen steht – eine Leitfigur im Fummel. Dabei ist gerade Perry nicht gerade dezente bei der Wahl seiner Outfits. Ich habe ihn in einem Interview gesehen (im Fernsehen mit einem deutschen Schauspieler). Es war toll. Perry wie selbstverständlich im Kleine-Mädchen-Tüllkleidchen und man diskutiert über Kunst und die Welt.
Ein Interview
Natürlich wird Perry auch immer wieder auf das Thema Transvestismus angesprochen. Und er, auch als Künstler, geht damit wirklich erstaunlich offen und scheinbar selbstverständlich um. Nachzulesen unter anderem in diesem Interview.
Das Buch
Noch ausführlicher und auch sehr persönlich geht das Buch „A gripping portrait of an artist“ auf Grayson Perry als das kleines Mädchen Claire ein. Das Buch ist Anfang dieses Jahres herausgekommen und kann bei den üblichen Adressen (Amazon, etc.) bestellt werden. Ein Buchbesprechung findet man hier bei Times Online.
Die Kunstwerke und weitere Infos
In erster Linie ist Perry aber ein bedeutender Künstler, deshalb sollte da auch die Kunst im Focus stehen.
Einige Arbeiten findet man z.B. auf der Seite der Saatchi Gallery inkl. Biografie, Interview und weitere Informationen über den Künstler.
Aktuelle Ausstellungen
Bis zum 25. Juni 2006 kann man sich u. a. Arbeiten von Perry im Wilhelm Lembruck Museum, Duisburg anschauen. Die Ausstellung heißt „Designing Truth“. Infos zu dieser Ausstellung gibt es hier.
Was für eine Aufregung – „Der erste Transvestit, der diesen wichtigen Kunstpreis erhält...“ und ähnlich ging das durch die Presse. Naja, den Briten gesteht man das irgendwie eher zu. Obwohl, da wurde auch vermutet, dass man mit dem exzentrischen Künstler auch gezielt mehr Aufmerksamkeit erreichen wollte.
Auf jeden Fall war das gut für alle Transvestiten dieser Welt. Plötzlich ist da jemand, der als Künstler für seine Leistungen ausgezeichnet wird und gleichzeitig offen zu seinen Neigungen steht – eine Leitfigur im Fummel. Dabei ist gerade Perry nicht gerade dezente bei der Wahl seiner Outfits. Ich habe ihn in einem Interview gesehen (im Fernsehen mit einem deutschen Schauspieler). Es war toll. Perry wie selbstverständlich im Kleine-Mädchen-Tüllkleidchen und man diskutiert über Kunst und die Welt.
Ein Interview
Natürlich wird Perry auch immer wieder auf das Thema Transvestismus angesprochen. Und er, auch als Künstler, geht damit wirklich erstaunlich offen und scheinbar selbstverständlich um. Nachzulesen unter anderem in diesem Interview.
Das Buch
Noch ausführlicher und auch sehr persönlich geht das Buch „A gripping portrait of an artist“ auf Grayson Perry als das kleines Mädchen Claire ein. Das Buch ist Anfang dieses Jahres herausgekommen und kann bei den üblichen Adressen (Amazon, etc.) bestellt werden. Ein Buchbesprechung findet man hier bei Times Online.
Die Kunstwerke und weitere Infos
In erster Linie ist Perry aber ein bedeutender Künstler, deshalb sollte da auch die Kunst im Focus stehen.
Einige Arbeiten findet man z.B. auf der Seite der Saatchi Gallery inkl. Biografie, Interview und weitere Informationen über den Künstler.
Aktuelle Ausstellungen
Bis zum 25. Juni 2006 kann man sich u. a. Arbeiten von Perry im Wilhelm Lembruck Museum, Duisburg anschauen. Die Ausstellung heißt „Designing Truth“. Infos zu dieser Ausstellung gibt es hier.
Dokumentarfilm über Intersexualität und Hermaphroditen auf XXP
Wiederholung am 20.05.2006 um 17:20 Uhr
Das ist wirklich mal ein sehr schöner und gut gemachter Dokumentarfilm zum Thema, der sehr einfühlsam und respektvoll mit dem Thema und vor allem auch mit den Menschen umgeht.
Der Film erklärt über die unterschiedlichen Formen der Intersexualität und deren biologischen Ursachen auf, soweit diese überhaupt erklärbar sind. So lernt man auch, dass z.B. die Ursachen für Hermaphrodismus bislang wohl noch gar nicht wissenschaftlich erklärt werden kann. Und dass es unterschiedliche Formen von Intersexualität gibt – das und einiges mehr war mir bislang total unbekannt.
Besonders gut hat mir aber gefallen, wie respektvoll man mit den Menschen umgegangen ist. Der Grant, bei diesen Themen ist sicher sehr schmal. Leider rutschen so manche Dokumentarfilme, die sich gerade mit dem Thema Sexualität beschäftigen, in eine Art Voyeurismus ab. Und die Kamera rückt den Betroffenen und deren Umfeld – zumindest für mein Empfinden – zu sehr auf die Pelle.
Ganz heftig fand ich da z.B. eine deutsche Produktion, bei der sich Mediziner, wie selbstverständlich, gegen die Entscheidung der Betroffenen geäußert haben und eine geschlechtsbestimmende OP bei Kindern empfehlen, obwohl die Familie das für ihr Kind ausdrücklich nicht haben wollten. Das war zum Heulen - vor Wut.
Weitere Infos und Links:
Leider konnte ich abgesehen von dem Programmhinweis kaum noch weitere Seiten zum Thema finden. Lediglich ein Hinweise auf der Seite der Intersex Society of North America. Dort findet man auch weitere Links zum Thema.
Auch auf der Seite vom Discovery Channel, die haben den Film produziert, konnte ich nichts finden. Vielleicht habt ihr ja mehr Glück. Und wenn man sich für Dokumentarfilme interessiert ist die Seite sicher auch so sehr interessant.
Das ist wirklich mal ein sehr schöner und gut gemachter Dokumentarfilm zum Thema, der sehr einfühlsam und respektvoll mit dem Thema und vor allem auch mit den Menschen umgeht.
Der Film erklärt über die unterschiedlichen Formen der Intersexualität und deren biologischen Ursachen auf, soweit diese überhaupt erklärbar sind. So lernt man auch, dass z.B. die Ursachen für Hermaphrodismus bislang wohl noch gar nicht wissenschaftlich erklärt werden kann. Und dass es unterschiedliche Formen von Intersexualität gibt – das und einiges mehr war mir bislang total unbekannt.
Besonders gut hat mir aber gefallen, wie respektvoll man mit den Menschen umgegangen ist. Der Grant, bei diesen Themen ist sicher sehr schmal. Leider rutschen so manche Dokumentarfilme, die sich gerade mit dem Thema Sexualität beschäftigen, in eine Art Voyeurismus ab. Und die Kamera rückt den Betroffenen und deren Umfeld – zumindest für mein Empfinden – zu sehr auf die Pelle.
Ganz heftig fand ich da z.B. eine deutsche Produktion, bei der sich Mediziner, wie selbstverständlich, gegen die Entscheidung der Betroffenen geäußert haben und eine geschlechtsbestimmende OP bei Kindern empfehlen, obwohl die Familie das für ihr Kind ausdrücklich nicht haben wollten. Das war zum Heulen - vor Wut.
Weitere Infos und Links:
Leider konnte ich abgesehen von dem Programmhinweis kaum noch weitere Seiten zum Thema finden. Lediglich ein Hinweise auf der Seite der Intersex Society of North America. Dort findet man auch weitere Links zum Thema.
Auch auf der Seite vom Discovery Channel, die haben den Film produziert, konnte ich nichts finden. Vielleicht habt ihr ja mehr Glück. Und wenn man sich für Dokumentarfilme interessiert ist die Seite sicher auch so sehr interessant.
Besser Auto kaufen, als die OP machen? Oder was will Opel den Transsexuellen damit sagen?
Ist das lustig oder einfach nur ein platter Witz á la geht 'ne Frau zum Arzt...?
Also lachen konnte ich nicht so richtig darüber - schade eigentlich. Für einen Witz und guten Humor bin ich ja schon zu haben. Aber die Story kommt dann doch zu plump daher: "Sitz 'n Transsexeller 3 Tage nach dem Umbau beim Arzt - kann man das wieder rückgängig machen?" Achtung hier kommt die Pointe - sagt der Arzt "Nein, das geht nicht." Und dann die Opel-Message - das Auto kann man 3 Tage testen.
Na, und.....ist das witzig?
Oder ist das die späte Rache für all die bösen Manta-Witze?
Nee, nee ich find das echt zu billig. Natürlich gibt es da auch noch den armen Fremdenlegionär, den Knastbruder und den einsamen Wissenschaftler als naheligende Klischefiguren. Damit ist die Transen ja wenigsten in guter Gesellschaft. Da kann ich den Marketingleuten nur zu ihrem beschänkten Horizont gratulieren und empfehle dringenst "Priscilla, Königing der Wüste" als Erste-Hilfe in Sachen Humor an die Damen und Herren (das ist übrigens ein Film, also zu angucken, man muß nicht lesen....gibts auch auf deutsch....ist familientauglich....also keine Ausreden....ist gut)
Trotzdem gibt es auf der Seite dann doch noch was nettes zu entdecken - man/frau kann sein eigenes Konterfei in den Spot einbauen und sich das dann wohl anschauen, wie es aussieht wenn selbst im Spot eine Rolle übernimmt. Keine Ahnung ob es dann noch was zu gewinnen gibt. Ich hatte nichts passendes zur Hand. Einen Sinn hat es zwar nicht, aber eine nette Spielerei ist es trotzdem.
Den Spot findet man auf der Opelseite.
Also lachen konnte ich nicht so richtig darüber - schade eigentlich. Für einen Witz und guten Humor bin ich ja schon zu haben. Aber die Story kommt dann doch zu plump daher: "Sitz 'n Transsexeller 3 Tage nach dem Umbau beim Arzt - kann man das wieder rückgängig machen?" Achtung hier kommt die Pointe - sagt der Arzt "Nein, das geht nicht." Und dann die Opel-Message - das Auto kann man 3 Tage testen.
Na, und.....ist das witzig?
Oder ist das die späte Rache für all die bösen Manta-Witze?
Nee, nee ich find das echt zu billig. Natürlich gibt es da auch noch den armen Fremdenlegionär, den Knastbruder und den einsamen Wissenschaftler als naheligende Klischefiguren. Damit ist die Transen ja wenigsten in guter Gesellschaft. Da kann ich den Marketingleuten nur zu ihrem beschänkten Horizont gratulieren und empfehle dringenst "Priscilla, Königing der Wüste" als Erste-Hilfe in Sachen Humor an die Damen und Herren (das ist übrigens ein Film, also zu angucken, man muß nicht lesen....gibts auch auf deutsch....ist familientauglich....also keine Ausreden....ist gut)
Trotzdem gibt es auf der Seite dann doch noch was nettes zu entdecken - man/frau kann sein eigenes Konterfei in den Spot einbauen und sich das dann wohl anschauen, wie es aussieht wenn selbst im Spot eine Rolle übernimmt. Keine Ahnung ob es dann noch was zu gewinnen gibt. Ich hatte nichts passendes zur Hand. Einen Sinn hat es zwar nicht, aber eine nette Spielerei ist es trotzdem.
Den Spot findet man auf der Opelseite.
Shopping FzM: DOUBLE Chest Binder
Ich zwar nicht beurteilen, ob das ein guter Link ist oder nicht, aber die Tatsache, dass der Boss selbst FzM Transsexueller ist spricht hoffentlich dafür. Leider ist der shop in Taiwan...also gaaaanz schön weit weg. Da wird es was dauern, bis die Bestellung eintrifft.
DOUBLE Chest Binder
Versand nach Europa ist möglich, leider ist kein Germany in der Länderliste zu finden, eventuell hat man das ja einfach nur vergessen. Das kann man aber ja anfragen. Dafür ist sicher auch das Forum geeignet. Zudem gibt es eine Beratungs- und Infoseite.
Die Bezahlung läuft über PayPal - damit ist es ja schon recht sicher. Und wenn sich ein paar Leute zusammen tun, dann kann man die Versandkosten ja teilen.
Ich hoffe das ist was vernünftiges, ansonsten schickt mir eine mail, dann entsorge ich diese Adresse.
DOUBLE Chest Binder
Versand nach Europa ist möglich, leider ist kein Germany in der Länderliste zu finden, eventuell hat man das ja einfach nur vergessen. Das kann man aber ja anfragen. Dafür ist sicher auch das Forum geeignet. Zudem gibt es eine Beratungs- und Infoseite.
Die Bezahlung läuft über PayPal - damit ist es ja schon recht sicher. Und wenn sich ein paar Leute zusammen tun, dann kann man die Versandkosten ja teilen.
Ich hoffe das ist was vernünftiges, ansonsten schickt mir eine mail, dann entsorge ich diese Adresse.
Shopping: Der Zwitter Shop!

Ihr wollt mehr Aufmerksamkeit!
Was ist da besser geeinget als ein fettes Logo auf dem T-Shirt oder 'ner Tasche, besonders wenn es auch noch gut aussieht. Ich wünschte so was gäbe es auch für Transsexuelle und Transvestiten. Vielleicht findet sich ja ein schönes Transenlogo, dann kann man das bestellen.
Das T-Shirt ist jetzt nur ein Beispiel, aber das sieht doch echt gut aus finde ich. Das gibt es natürlich auch in bunt, bunt. Und noch mit mit weitere Aufdrucken zum Thema.
(die Abbildung ist natürlich Eigentum des Jobbetreiber)
Der Zwitter Shop! Die kommerzielle Vermarktung eines Tabuthemas!
Hier gibt es sehr schön gemachte T-Shirts, Taschen, Jacken, Rucksäcke und noch mehr mit hüpschen Intersex Symbolen drauf. Und wer was ganz individuelles möchte oder eigene Disignvorschläge hat, das geht auch.
Und vorbildlich auch: Durch jeden Einkauf im Zwittershop unterstützen sie den Verein für intersexuelle Menschen e. V. mit einer kleine Spende zwischen 0,5€ und 1€!
Dazu gibt es auch noch einen umfangreichen Webblog von dem Macher.
Transgendergruppen: DiverSIty e. V. LesBische Frauen und Transgender, Siegen
Hey, schon wieder eine neue Idee für den Genderguide;-)
Ich finde solche Inititiven ja super und würde am liebsten alle an einer Stelle mal auflisten. Vielleicht kriege ich das ja hin, da fang ich doch mal an:
DiverSIty e. V. LesBische Frauen und Transgender
Also wer in Siegen und Umgebung wohnt, sich für Sport, Motoradfahren und/oder gemeinsame Freizeiaktivitäten in einer homogenen Gruppe sucht, der ist hier sicher genau richtig. Die Gruppe bietet aber auch eine telefonische Beratung bei Problemen an.
Die Gruppe ist sehr aktiv - Themenabende, Ausflüge, Treffen (zusammen mit der Transgender-Siegerland-Group), Treffen im andersROOM, lesbischwules Zentrum Siegen
Zu viele Aktivitäten findet man auf den Seiten von DriverSIty auch Bilder und Texte. Da kann man sich ja schon mal einen ersten Eindruck verschaffen. Was sind das für Leute, passt das zu mir....und so.

Eine tolle Initiative - besonder gut gefällt mir, dass sich die Gruppe eben gerade nicht nur aus Transgender zusammen setzt.
Ich finde solche Inititiven ja super und würde am liebsten alle an einer Stelle mal auflisten. Vielleicht kriege ich das ja hin, da fang ich doch mal an:
DiverSIty e. V. LesBische Frauen und Transgender
Also wer in Siegen und Umgebung wohnt, sich für Sport, Motoradfahren und/oder gemeinsame Freizeiaktivitäten in einer homogenen Gruppe sucht, der ist hier sicher genau richtig. Die Gruppe bietet aber auch eine telefonische Beratung bei Problemen an.
Die Gruppe ist sehr aktiv - Themenabende, Ausflüge, Treffen (zusammen mit der Transgender-Siegerland-Group), Treffen im andersROOM, lesbischwules Zentrum Siegen
Zu viele Aktivitäten findet man auf den Seiten von DriverSIty auch Bilder und Texte. Da kann man sich ja schon mal einen ersten Eindruck verschaffen. Was sind das für Leute, passt das zu mir....und so.

Eine tolle Initiative - besonder gut gefällt mir, dass sich die Gruppe eben gerade nicht nur aus Transgender zusammen setzt.
Noch mehr Kunst: Das Achte Feld - Geschlechter, Leben und Begehren in der bildenden Kunst seit 1960
19.08. - 12.11.2006 im Museum Ludwig, Köln
"...Es ist die erste Ausstellung und der erste Katalog, wo Drag und Gender, Queerness und Transsexualität auf breitem Raum, in all ihren Facetten dargestellt werden und vor allem, wo sie erotisch sein dürfen."
So kündigt das Ludwig Museum, Köln auf seiner Homepage diese Ausstellung an. Und weiter heißt es da:
"Rückt der Bauer im Schachspiel auf das achte Feld, an den Rand des Spielfelds, vor, so kann ihn der Spieler gegen eine Figur seiner Wahl tauschen. Der Bauer kann sich also in eine Dame verwandeln, die machtlose Figur in eine mächtige, der Mann in eine Frau.
Sexualität erschöpft sich nicht in Familienpolitik und Fernsehserie. Sexualität ist immer auch Beben und Verwandlung, Begehren und Macht, Verführung und Trauer, Glanz und Elend. Von Variété oder Pornographie abgesehen, lässt sich nur in der Kunst die ganze Faszination des Themas erfahren. Sie lässt nicht nur das gefahrlose Spiel mit den Geschlechtern, mit den verbotenen Wünschen zu, sie allein erfasst ihre Widersprüchlichkeit. Was bedeutet das für das abweichende Begehren? Was bedeutet es nach der Liberalisierung, in einer totnormalisierten Welt? Wie sieht diese Welt für weibliche Männer, männliche Frauen aus?..."
Die Liste der angekündigten Arbeiten von weltberühmten Künstlern wie u.a. Diana Arbus, Francis Bacon, Gilbert & George, Nan Goldin, David Hockney, Jasper Jones, Robert Mapplethorpe, Buce Nauman, Robert Rauschenberg, Salomé, Wolfgang Tillmans, Andy Warhol und viele, viele mehr macht diese Ausstellung sicher zu einem absoluten Highlight.
Jedem, der sich für Kunst auch nur ein wenig interessiert wir klar sein, dass man diese Ausstellung auf keinen Fall verpassen sollten. Und dann auch noch zu diesem Thema. Das wird für einiges Aufsehen sorgen, hoffe ich. Und vielleicht ja auch dafür sorgen, dass Drag und Gender, Queerness und Transsexualität endlich auch mal ernst genommen werden.
Die Ankündigung findet ihr hier (etwas auf der Seite runterscollen)
"...Es ist die erste Ausstellung und der erste Katalog, wo Drag und Gender, Queerness und Transsexualität auf breitem Raum, in all ihren Facetten dargestellt werden und vor allem, wo sie erotisch sein dürfen."
So kündigt das Ludwig Museum, Köln auf seiner Homepage diese Ausstellung an. Und weiter heißt es da:
"Rückt der Bauer im Schachspiel auf das achte Feld, an den Rand des Spielfelds, vor, so kann ihn der Spieler gegen eine Figur seiner Wahl tauschen. Der Bauer kann sich also in eine Dame verwandeln, die machtlose Figur in eine mächtige, der Mann in eine Frau.
Sexualität erschöpft sich nicht in Familienpolitik und Fernsehserie. Sexualität ist immer auch Beben und Verwandlung, Begehren und Macht, Verführung und Trauer, Glanz und Elend. Von Variété oder Pornographie abgesehen, lässt sich nur in der Kunst die ganze Faszination des Themas erfahren. Sie lässt nicht nur das gefahrlose Spiel mit den Geschlechtern, mit den verbotenen Wünschen zu, sie allein erfasst ihre Widersprüchlichkeit. Was bedeutet das für das abweichende Begehren? Was bedeutet es nach der Liberalisierung, in einer totnormalisierten Welt? Wie sieht diese Welt für weibliche Männer, männliche Frauen aus?..."
Die Liste der angekündigten Arbeiten von weltberühmten Künstlern wie u.a. Diana Arbus, Francis Bacon, Gilbert & George, Nan Goldin, David Hockney, Jasper Jones, Robert Mapplethorpe, Buce Nauman, Robert Rauschenberg, Salomé, Wolfgang Tillmans, Andy Warhol und viele, viele mehr macht diese Ausstellung sicher zu einem absoluten Highlight.
Jedem, der sich für Kunst auch nur ein wenig interessiert wir klar sein, dass man diese Ausstellung auf keinen Fall verpassen sollten. Und dann auch noch zu diesem Thema. Das wird für einiges Aufsehen sorgen, hoffe ich. Und vielleicht ja auch dafür sorgen, dass Drag und Gender, Queerness und Transsexualität endlich auch mal ernst genommen werden.
Die Ankündigung findet ihr hier (etwas auf der Seite runterscollen)
Transgender in der zeitgenössischen Kunst: Franz Gertsch "Marina schminkt Luciano"
Auf 3-Sat gab es heute einen Bericht über den großartigen, schweizer Maler Franz Gertsch. Der Anlass dazu war das neue Museum Franz Gertsch in Burgdorf, Schweiz.
Weiter Infos dazu findet ihr hier.
Und was hat das nun mit Transgender zu tun?
In den 70ern hat Gertsch einige wichtige Werke des europäischen Hyperralismus geschaffen, bei denen Transgender eine zentrales Motive ist. Zwei der Bilder finden sich auf der Homepage des Museum: "At Luciano's House" und "Marina schminkt Luciano" - heute zu sehen in der ständigen Sammlung des Museum Ludwig in Köln. Unter dem Menüpunkt Bild-der-Woche->Künstler ->Franz Gertsch findet man Abb. und weitere Details zu dem Bild aus der Sammlung.
Aus Anlaß seines 75. Geburtags gibt es eine umfassende und gülige Retropektive in Aachen. Die ist vom 08.04. - 25.06.2006 im Ludwig Forum Aachen zu sehen.
Gertsch ist, neben Gerhard Richter, für mich persönlich ein sehr bedeutender zeitgenössischer Künstler und eine Leitfigur für meine eigenen, bescheidenen künstlerische Gehversuche. Warscheinlich bilde ich es mir nur ein, aber manchmal meine ich sogar eine Art "Seelverwandtschaft" in den Bilder von Gersch zu spüren. Das ist natürlich vermessen und nicht ernst zu nehmen.
Ich wünschte nur, dass ich vielleicht den ein oder anderen dazu verleiten kann sich mit der Welt und den Bildern von Franz Gertsch auseinander zu setzen.
Weiter Infos dazu findet ihr hier.
Und was hat das nun mit Transgender zu tun?
In den 70ern hat Gertsch einige wichtige Werke des europäischen Hyperralismus geschaffen, bei denen Transgender eine zentrales Motive ist. Zwei der Bilder finden sich auf der Homepage des Museum: "At Luciano's House" und "Marina schminkt Luciano" - heute zu sehen in der ständigen Sammlung des Museum Ludwig in Köln. Unter dem Menüpunkt Bild-der-Woche->Künstler ->Franz Gertsch findet man Abb. und weitere Details zu dem Bild aus der Sammlung.
Aus Anlaß seines 75. Geburtags gibt es eine umfassende und gülige Retropektive in Aachen. Die ist vom 08.04. - 25.06.2006 im Ludwig Forum Aachen zu sehen.
Gertsch ist, neben Gerhard Richter, für mich persönlich ein sehr bedeutender zeitgenössischer Künstler und eine Leitfigur für meine eigenen, bescheidenen künstlerische Gehversuche. Warscheinlich bilde ich es mir nur ein, aber manchmal meine ich sogar eine Art "Seelverwandtschaft" in den Bilder von Gersch zu spüren. Das ist natürlich vermessen und nicht ernst zu nehmen.
Ich wünschte nur, dass ich vielleicht den ein oder anderen dazu verleiten kann sich mit der Welt und den Bildern von Franz Gertsch auseinander zu setzen.
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