Echt haarstreubendes Transsexuellen-Schicksal auf BILD.T-online.de

„Seit meiner Kindheit wusste ich, dass mit meinem Geschlecht etwas nicht stimmt. Ich trug gerne Kleider, spielte mit Puppen.“ Soweit erklärt da eine Doreen, vormals Michael, aus Halle ihre Transsexualität – das nenne ich mal eine klare und echt nachvollziehbare Diagnose. Und zwei Psychiater bestätigen diese.

Auch der weitere Werdegang ist beeindruckend simpel – fortan trug (jetzt) sie Röcke, schminkte sich und „damit der Busen wächst“ schluckte sie noch fleißig Hormone.

Folgerichtig - und da lässt (jetzt ja) Frau nichts anbrennen –noch mal eben die Namensänderung im Personalausweis eintragen und fertig ist die „echte“ Blondine. Der Ausweis wird als „überzeugender Beweis“ natürlich von BILD gleich mitgeliefert und kann vollständig (also mit allen Daten) eingesehen werden.
Auf dem Beweis prangt übrigens ein klasse Foto von Doreen, da wird die Story echt mal nachvollziehbar. Und die Passbildautomaten in Halle überzeugen mit gnadenloser Offenheit.

Und jetzt das – der Bürokraten-Irrsinn schlägt zu.
Aber keine Sorge, BILD greift ein und findet „Das einzige, was diese Blondine von einer „echten“ Frau unterscheidet, ist nur ein paar Zentimeter lang – ihr Penis!“

Also, ganz klar – weg damit.
Aber die Krankenkasse will nicht mitspielen und weigert sich die Kosten dafür zu übernehmen – „aus medizinischer Sicht nicht nötig“ – der Fall geht jetzt vor Gericht. Und da das dauern kann hat die Rentenkasse schon mal eine Einsehen und macht die 35-Jährige zur Frührentnerin.

Puh, was für eine dramatische Story, was für ein Schicksal.

Seit MiB wissen wir ja, dass die echten Tatsachen in großen Lettern geschrieben werden.
Wer es immer noch nicht glauben kann – alle Beweise und tolle Vorher-Nachher-Bilder von Michael-Doreen findet man hier bei BILD-T-online.de

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