Schändlicher Übergriff auf Transvestiten und Transsexuellen in Ankara, Türkei

»Die ›A-Mannschaft‹ ist die Privatarmee von Melih Gökcek, dem Bürgermeister von Ankara«, behauptet Sezer. »Eine ihrer Methoden besteht darin, uns die langen Haare mit einem Säbel, vergleichbar einem Dönermesser, abzuschneiden. Das tut weh und demütigt. Dabei beschimpfen sie uns als ›Perverse‹ und ›dreckige Nutten‹.«

»Yagmur ist sehr übergewichtig«, erklärt Sezer, »sie konnte nicht weglaufen. Sie haben sie mit ihren Knüppeln brutal zusammengeschlagen.«

Und die türkische Polizei sah keinen Anlass einzugreifen
»Am Tag nach dem Angriff ging Sezer mit einer Gruppe Transvestiten zur Polizei, um sich zu beschweren. Er lacht inzwischen selbst darüber, dass sie versuchten, dort Hilfe zu bekommen, denn im Allgemeinen schikaniert die türkische Polizei Transvestiten und Transsexuelle gnadenlos

Soweit Zitate aus dem Bericht von Sabine Küper-Büsch, junge-world.com zu den brutalen Überfällen vom 14.-17. April in Ankara, Türkei. Den gesamten Bericht findet man hier.

Warum? Wo ist der Sinn?
Was treibt diese brutalen und heimtückischen Schläger an, das frage ich mich. Was macht aus einem Bürger einen niederträchtigen Verbrecher gegen die Menschlichkeit – und das ist man, wenn man ohne Grund andere Menschen zusammenschlägt, schikaniert und demütigt.

Genau so schändlich und verachtungswürdig finde ich es, wenn an anderen Orten Türken oder Leute türkischer Herkunft angegriffen oder gar zusammengeschlagen werden.

Ja, so schnell können sich die Rollen nämlich umdrehen, was diesen Leuten wohl offensichtlich auch nicht klar ist. Wie heißt es da so treffend: „Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“

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